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Das solltest du über Antihaftbeschichtungen bei Pfannen wissen

Das solltest du über Antihaftbeschichtungen bei Pfannen wissen

Kein angebranntes Essen und eine einfache Reinigung – deswegen kennen und lieben wir beschichtete Pfannen. Bei der Entwicklung unserer SILBERTHAL Pfannen haben wir uns viele Gedanken über Materialien und Anforderungen gemacht. Antihaftbeschichtungen spielten dabei natürlich eine zentrale Rolle.  

Wir nehmen dich mit und geben dir Einblicke in die folgenden Bereiche: 

  • was Antihaftbeschichtungen sind und welche Arten es gibt, 
  • ob Antihaftbeschichtungen auf PTFE-Basis gesundheits- oder umweltschädlich sind, 
  • worauf du beim Kauf einer beschichteten Pfanne achten solltest, 
  • wie du am besten mit einer beschichteten Pfanne umgehst, 
  • welche Gerichte sich hervorragend für eine beschichtete Pfanne eignen, 
  • was dich bei der Beschichtung unserer SILBERTHAL Pfannen erwartet. 

Wir wollen dir das Thema so einfach wie möglich machen, damit du eine durchdachte Kaufentscheidung fällen kannst.  

Was sind Antihaftbeschichtungen und welche Arten gibt es? 

Antihaftbeschichtungen sind eine auf die Pfanne aufgetragene Schicht. Sie werden verwendet, um das Anbraten von Lebensmitteln zu erleichtern, ohne dass diese anbrennen oder haften bleiben. Sie eignen sich besonders gut zum fettarmen Braten und begeistern durch eine einfache Reinigung, da sich wegen der Antihafteigenschaft nur wenige Rückstände in der Pfanne sammeln. Bei den Begriffen Antihaftbeschichtung und -versiegelung handelt es sich um dieselbe Technik. Sie werden synonym verwendet.  

Allgemein werden drei Grundarten von Antihaftbeschichtungen unterschieden: klassische Beschichtungen aus bspw. PTFE, Keramikbeschichtungen sowie Patina, eine über die Zeit entstehende Beschichtung aus eingebrannten Fetten. Die folgenden Absätze stellen die drei Arten sowie ihre Vor- und Nachteile vor. Im Anschluss konzentrieren wir uns auf klassische Antihaftbeschichtungen aus PTFE. 

Klassische Antihaftbeschichtungen 

Die gebräuchlichste Art der Beschichtung in Pfannen besteht aus nicht reaktiven Stoffen, den Fluorpolymeren. Sie reagieren mit so gut wie keinen anderen Stoffen und sind daher sehr widerstandsfähig. Am häufigsten wird auf Polytetrafluorethylen zurückgegriffen, kurz PTFE. Durch seine typischen Eigenschaften eignet sich PTFE ideal für Pfannen. Seine Molekularstruktur ist stark unpolar, wodurch die Moleküle von Bratgut abgestoßen werden.(Quelle 1) Daher haftet es nicht an. Außerdem ist esehr hitzebeständig, weshalb es sich gut zum Kochen eignet. Gute Antihaftbeschichtungen werden in mehreren Schichten aufgetragen, welche die Haftung und die Langlebigkeit verbessern. PTFE ist bei korrekter Verwendung absolut unbedenklich für die Gesundheit und wird strengstens überprüft.(Quelle 2)

Die wahrscheinlich bekannteste Antihaftbeschichtung ist „Teflon“. Das ist der Markenname der Firma DuPont für ihre PTFE-basierten Beschichtungen. Diese werden nicht nur für Kochgeschirr, sondern auch häufig in Textilien oder Lebensmittelverpackungen verwendet. So hat zwar jede Teflon-beschichtete Pfanne eine Antihaftbeschichtung, aber nicht jede Antihaftbeschichtung ist eine Teflon-Beschichtung. 

Vorteile der klassischen Antihaftbeschichtung:

  • dauerhaft antihaftfähig, robust und langlebig 
  • pflegeleicht 
  • benötigt wenig Fett beim Braten 
  • kann auch mit kleinen Kratzern verwendet werden 

Nachteile der klassischen Antihaftbeschichtung:

  • etwas anfällig für Kratzer
  • nicht für hohe Temperaturen geeignet 

Keramikbeschichtungen

Entgegen dem eindeutigen Namen handelt es sich bei Keramikbeschichtungen nur um eine keramikähnliche Beschichtung, die nicht mit haushaltsüblicher Keramik wie Geschirr gleichzusetzen ist. Die Pfannenbeschichtung entsteht bei sogenannten Sol-Gel-Prozessen. Dabei verbinden sich verschiedene chemische Stoffe auf molekularer Ebene zu einer glasartigen, sehr harten Oberfläche, die Antihafteigenschaften vorweist.  

Vorteile der Keramikbeschichtung 

  • pflegeleicht 
  • geeignet auch für höhere Temperaturen 
  • weniger kratzanfällig 

Nachteile von Keramikbeschichtungen:

  • Antihaftfähigkeit lässt mit der Zeit deutlich nach 
  • da Keramik spröde ist, können durch Reinigung, hohe Temperaturen und kleine Schläge Mikrorisse entstehen und die Beschichtung aufplatzen 
  • verfärbt sich mit der Zeit 

Patina

Bei der Patina handelt es sich nicht im klassischen Sinne um eine aufgebrachte Beschichtung, sondern um Antihafteigenschaften, die durch das Einbrennen von Fetten und Ölen im Laufe der Zeit entstehen. Dies gilt vor allem für unbeschichtete schmiede- und gusseiserne Pfannen. Das Einbrennen kann immer wieder wiederholt werden und sorgt damit zusammen mit dem robusten Material der Pfanne für eine sehr lange Verwendung. Allerdings bedarf sie etwas mehr Pflege: Sie sollte ohne Spülmittel gereinigt und regelmäßig neu eingebrannt werden. 

Vorteile von Patina:  

  • produziert leckere Röstaromen 
  • unempfindlich für Kratzer 
  • geeignet für sehr hohe Temperaturen 

Nachteile von Patina:

  • Aufwändig in der Pflege 
  • Rostgefahr bei Eisenpfannen 
  • volle Antihaftfähigkeit bei regelmäßiger Benutzung erst nach einiger Zeit 

Sind PTFE-beschichtete Pfannen giftig oder umweltschädlich? 

Bei korrekter Anwendung sind PTFE-basierte Antihaftbeschichtungen nicht gesundheitsschädlich. Lediglich ab einer Temperatur von etwa 360° Celsius kann es zu einer Zersetzung des Polymers kommen, wobei giftige Dämpfe entstehen können. Im haushaltsüblichen Gebrauch kommt es aber praktisch nie zu solch hohen Temperaturen. Bis 260° Celsius ist die allgemein empfohlene Nutzungstemperatur von beschichteten Pfannen, was zum Braten vollkommen ausreicht: Bei höheren Temperaturen verbrennen Lebensmittel bereits. Daher solltest du die Pfanne nicht über längere Zeit leer erhitzen. So warnen dich Qualm und Geruch von Verbranntem vor einer Überhitzung in gefährlicheren Temperaturbereichen.(Quelle 2) Sollten sich kleinste Teile der Beschichtung, bspw. an Kratzern, lösen und versehentlich verschluckt werden, ist das gesundheitlich unbedenklich. PTFE ist so reaktionsträge, dass es vom Körper nicht verdaut werden kann und einfach wieder ausgeschieden wird. 

Ein Stoff, der häufig mit PTFE-basierten Antihaftbeschichtungen in Verbindung gebracht wurde, ist Perfluoroctansäure, kurz PFOA. Sie war nicht Teil der Beschichtung selbst, sondern wurde beim Auftragen verwendet, damit sie sich gleichmäßig verteilt. PFOA wirkt sich schädlich auf die Gesundheit und die Umwelt aus. Mittlerweile wurden unbedenkliche alternative Methoden entwickelt und der Stoff ist in der Europäischen Union verboten.(Quelle 3)

Pfannen aus Aluminium oder Aluminiumguss sind in der Regel immer mit einer PTFE-basierten Beschichtung bezogen, da sie im Lebensmittelkontakt nicht den Kriterien des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB) entsprechen. Die Lebensdauer einer Alupfanne ist daher mit der Lebensdauer ihrer Beschichtung gleichzusetzen. Sollte diese beschädigt sein oder sich lösen, brätst du das Kochgut auf dem rohen Aluminium. Dabei können sich Aluminiumionen lösen und auf die Lebensmittel übertragen, was gesundheitliche Risiken mit sich bringt.(Quelle 4) Edelstahl als Grundlage ist dahingegen lebensmittelecht und daher unbedenklich. 

Mit der Produktion einer Pfanne ist selbstverständlich Energie- und Materialaufwand verbunden. Seit der umweltbelastende Stoff PFOA für die Beschichtung mit PTFE nicht mehr verwendet wird, ist lediglich die Vernichtung des Fluorpolymers erwähnenswert, da dabei giftige Flusssäure entstehen kann, die in Müllverbrennungsanlagen neutralisiert wird.(Quelle 5) Durch moderne Verfahren können jedoch auch Teflon-Pfannen teilweise recycelt werden.(Quelle 6) Als Alternative kann durch eine Wiederbeschichtung, die die Antihaftversiegelung erneuert, der Lebenszyklus einer beschichteten Pfanne deutlich verlängert werden.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Pfanne mit Antihaftbeschichtung achten? 

Wenn du dich für den Kauf einer antihaftbeschichteten Pfanne entschieden hast, gibt es einige Punkte zu beachten, damit du die für dich geeignete Pfanne findest.  

Material der Pfanne 

Die geläufigsten Grundmaterialien von Pfannen sind Edelstahl, Eisen, Aluminium und Kupfer. Hier ein kurzer Überblick:  

  • Kupferpfannen leiten Wärme am besten und werden somit schnell und gleichmäßig heiß. Allerdings ist Kupfer nicht zu 100 % lebensmittelecht und gibt Kupfer an die Nahrung ab. Daher sind Kupferpfannen häufig beschichtet. Sie sind außerdem schwer und recht teuer. 
  • Aluminium leitet Wärme ebenfalls sehr gut und ist gleichzeitig noch sehr preiswert. Es reagiert allerdings mit Lebensmitteln, weshalb Aluminiumpfannen meist beschichtet sind. Sie verformen sich mit der Zeit häufig. 
  • Eisenpfannen sind hervorragende Wärmespeicher, aber benötigen lange, um sich aufzuheizen. Ihr Gewicht macht sie sehr robust. Durch ihre Sprödheit sind sie allerdings anfällig für Risse bei plötzlichen Temperaturunterschieden oder Stürzen. Außerdem sind sie rostanfällig.
  • Edelstahlpfannen haben, um ihre schlechte Wärmeleitfähigkeit zu verbessern, meist einen Aluminium- oder Kupferkern im Boden. Er ist fest im Edelstahl eingeschlossen und kann sich keinesfalls lösen. Edelstahlpfannen sind sehr robust, pflegeleicht und bleiben rostfrei. Sie sind richtige Allrounder und halten bei richtiger Pflege mehrere Jahre.  

Das Material bestimmt in der Regel auch die Kompatibilität mit den verschiedenen Herdarten. Hier wird in Induktions-, Gas-, Glaskeramik- und Elektroherd unterschieden. Besonders die Induktionsfähigkeit ist nicht bei jeder Pfanne gegeben. 

Art der Antihaftbeschichtung 

Wie oben bereits beschrieben, gibt es drei Arten von Antihaftbeschichtungen: klassisch mit einer Kunststoffbeschichtung (PTFE), mit Keramik oder mit einer natürlichen Patina. Hier kannst du je nach Vorliebe deine Beschichtung auswählen. Häufig werden verschiedene Namen und Marken genannt, letztlich handelt es sich bei aufgetragenen Antihaftbeschichtungen entweder um PTFE- oder Keramikbeschichtungen. 

Verarbeitung der Pfanne 

Damit du deine Pfanne möglichst lange benutzen kannst, solltest du im Vorfeld auf die Verarbeitung achten. Je stabiler und robuster sie ist, desto länger wird sie dir eine Freude bereiten. Besonders wichtig ist, dass der Boden der Pfanne ebenmäßig und plan ist. So liegt die Pfanne exakt auf und es werden Lufteinschlüsse zwischen der Pfanne und der Herdoberfläche verhindert. Diese wirken isolierend, was zu einer ineffizienten Wärmeverteilung führt. Deine Pfanne benötigt also länger, um heiß zu werden und wird unter Umständen nur unregelmäßig heiß.  

Griffe 

Wichtig ist auch, dass die Griffe gut verarbeitet und fest mit der Pfanne verbunden sind. Hier wird meist in geschweißt, geschraubt und genietet unterschieden.  

  • Geschraubte Griffe sind günstig in der Herstellung und erlauben das Austauschen und nachträgliche Festziehen des Griffs. Sie lockern sich allerdings schnell und sind insgesamt am instabilsten. 
  • Angenietete Griffe sind ebenfalls preiswert, aber dafür sehr robust. Allerdings kann sich an den Nietenköpfen Schmutz ansammeln, den man nur schwer entfernen kann. 
  • Geschweißte Griffe sind etwas teurer in der Produktion, aber wenn sie ordentlich und mit ausreichend Schweißpunkten verarbeitet sind, genauso robust wie Nieten. Der Vorteil hier ist, dass die Rückseite glatt ist und sich kein Schmutz ansammeln kann.  

Das Material des Griffes ist ebenfalls relevant. Holz und Kunststoff bleiben während des Kochvorgangs kühl, können allerdings bei zu hohen Temperaturen schmelzen bzw. anbrennen oder aufbrechen. Dadurch sind sie im Ofen nur bedingt einsetzbar. Besonders bei Holz ist die Reinigung auch zu beachten, da es im Kontakt mit zu viel Wasser aufquellen kann. Stahlgriffe sind sehr langlebig und einfach zu reinigen. Sie werden beim Kochen etwas warm, können dafür aber problemlos im Ofen benutzt werden. 

Maße der Pfanne 

Je nach Vorlieben spielen auch die Maße der Pfanne eine Rolle. Dazu zählt der Durchmesser: je nach Haushaltsgröße, Herdgröße und Einsatzbereich bieten sich unterschiedliche Größen an. Ein Zwei-Personen-Haushalt kommt beispielsweise gut mit einer 24 cm Bratpfanne zurecht; aufwendigere bzw. größere Gerichte sowie größere Haushalte greifen eher zu größeren Modellen, zum Beispiel die Bratpfanne 28 cm Durchmesser und aufwärts. Zu beachten ist, dass der Durchmesser immer am oberen Rand der Pfanne gemessen wird. Bei stark gerundeten Rändern kann es sein, dass die tatsächliche Bratfläche deutlich kleiner ist. Außerdem kann die Randhöhe der Pfanne ein Kriterium sein. Von der Crêpe-Pfanne mit sehr niedrigem Rand bis zur Servierpfanne mit sehr hohem Rand gibt es viele Modelle mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien. Ein mittelhoher Rand ist für den durchschnittlichen Gebrauch meist eine gute Wahl. Hohe Ränder  

  • verhindern, dass Fett herausspritzt,  
  • vereinfachen die Zubereitung von Saucen und  
  • erleichtern das Rühren und Manövrieren von Lebensmitteln, ohne dass sie aus der Pfanne fallen – wie das typische Schwenken in der Wokpfanne 

Wie pflege ich eine Antihaftbeschichtung richtig? 

Auf PTFE-Basis beschichtete Pfannen sind grundlegend sehr pflegeleicht. Dennoch gibt es ein paar Aspekte, die du beachten solltest, damit dir deine Pfanne möglichst lang erhalten bleibt.  

Umgang beim Kochen 

Die Pfanne sollte nicht zu lange ohne Inhalte und insgesamt nicht zu heiß erhitzt werden. Wie oben beschrieben, können bei zu hohen Temperaturen (ab ca. 360° Celsius) gesundheitsschädliche Dämpfe austreten. Als Frühwarnsystem können Bratfette und Öle dienen, die bei etwa 260° Celsius, also weit vor dem kritischen Punkt, bereits anfangen zu rauchen. Sollte die Pfanne doch einmal zu heiß erhitzt worden sein, lasse sie gut auskühlen und lüfte den Raum. Sie ist danach wieder einsatzbereit. Zu hohe Temperaturen können auch die Lebensdauer der Beschichtung minimieren. Allgemein empfiehlt es sich, die Pfannen bei niedrigen, mittleren bis mittelhohen Kochstufen zu benutzen, um die Beschichtung langfristig zu schonen. 

Die PTFE-Beschichtung ist zwar sehr robust, jedoch sollte man sie trotzdem mit Rücksicht behandeln. Dafür empfehlen wir bspw. Kochbesteck aus Holz, Silikon oder Kunststoff. Metallbesteck ist ebenso möglich, wenn man vorsichtig damit umgeht. Wir raten außerdem davon ab, in der Pfanne zu schneiden.  

Auch die Lagerung der Pfanne spielt eine Rolle für die Haltbarkeit der Beschichtung. Werden Pfannen ineinander gestapelt, kann die Beschichtung durch Reibung oder Stöße beschädigt werden. Wir empfehlen, sie beim Stapeln mit Untersetzern aus Filz oder anderen weichen Materialien auszupolstern. 

Wie reinige ich beschichtete Pfannen?

Die Reinigung erfolgt in der Regel unkompliziert. Durch die Antihafteigenschaften bleiben nur selten hartnäckige Essensreste in der Pfanne. Wenn doch, können diese problemlos in Wasser eingeweicht werden. Insgesamt reichen warmes Wasser und Spülmittel für die Reinigung. Verwende dabei die weiche Seite von Spülschwämmen. Um die Beschichtung nicht zu gefährden, solltest du auf starkes Schrubben oder sogar Stahlwolle unbedingt verzichten. Häufig sind beschichtete Pfannen vom Hersteller auch für die Spülmaschine freigegeben, auch unsere SILBERTHAL Pfannen. Für die längere Haltbarkeit der Beschichtung empfehlen wir jedoch die Reinigung von Hand. 
Bei unseren Bratpfannen gibt es daher den Pfannenschoner aus Filz gratis mit dazu, dass du möglichst lange Freude an deiner Bratpfanne hast. 

Wie lange hält die Beschichtung und was muss ich tun, wenn sie zerkratzt ist? 

Die Nutzungsdauer einer beschichteten Pfanne kann nicht einfach beziffert werden, da sie von mehreren Faktoren abhängt. Wer mit Metallbesteck kocht, hat höchstwahrscheinlich kürzer Freude an seiner Pfanne als mit Holz- oder Kunststoffbesteck. Ähnliches gilt für die Reinigung und Kochtemperatur. Wenn die Pfanne gut gepflegt wird, kann sie problemlos mehrere Jahre genutzt werden.  

Sind kleinere Kratzer ein Grund für eine neue Pfanne?  

Kleinere Kratzer in der Beschichtung beeinträchtigen nicht die Antihafteigenschaften der Pfanne. Erst mit tieferen Kratzern oder wenn die Beschichtung Blasen wirft oder sich großflächig ablöst, hat sie ihre besten Zeiten hinter sich gelassen. Bei Edelstahlpfannen sind diese Phänomene gesundheitlich unbedenklich, da die Beschichtung nicht giftig ist und Edelstahl lebensmittelecht ist. Mehr zu diesem Thema findest du weiter oben. Ein weiterer Hinweis darauf, dass die Beschichtung nachlässt, ist die abnehmende Antihaftfähigkeit. Dann klebt dein Essen bei jedem Bratvorgang an. 

Neubeschichten oder entsorgen? 

Eine Neubeschichtung ist eine echte Alternative zur Entsorgung. Es gibt mehrere Anbieter, die Wiederbeschichtungen von Pfannen und auch Töpfen anbieten. Dabei wird das Kochgeschirr gereinigt und mit einer neuen Antihaftschicht versehen. Danach ist die Beschichtung wie neu und kann weitere Jahre in Benutzung bleiben. Dieses Vorgehen ist ein nachhaltigerer Ansatz, als direkt eine neue Pfanne zu kaufen, und verlängert den Lebenszyklus der Pfanne. Mehr Informationen findest du bei unserem SILBERTHAL Wiederbeschichtungsservice. Eine Wiederbeschichtung sollte aber nur dann vorgenommen werden, wenn die restliche Pfanne noch intakt ist. Denn unabhängig von der Beschichtung ist eine Pfanne nicht mehr energieeffizient, wenn sich beispielsweise der Boden wölbt und dadurch die Pfanne nicht mehr eben auf dem Herd aufliegt. So kann sich die Wärme nicht mehr gleichmäßig verteilen und der Kochprozess dauert länger. 

Wenn die Pfanne oder die Beschichtung endgültig nicht mehr zu retten ist, kannst du sie in der Wertstofftonne bzw. Gelben Tonne entsorgen. Wenn verschiedene Materialien in der Pfanne verbaut sind, sollten diese abmontiert und getrennt entsorgt werden: Holzgriffe zum Beispiel gehören in den Restmüll. So erfahren alle Bestandteile fachgerechte Behandlung. Pfannen und auch Töpfe werden so gut es geht recycelt. Manche Hersteller nehmen die verbrauchte Pfanne gegen eine Gutschrift sogar zurück und kümmern sich selbst um die Weiterverwendung.  

Für welche Gerichte eignen sich Pfannen mit Antihaftbeschichtung? 

In Pfannen mit einer PTFE-basierten Antihaftbeschichtung kannst du eigentlich alles gut anbraten. Besonders gut eignen sie sich für proteinreiche Nahrungsmittel, die gern am Pfannenboden ankleben, also Eierspeisen, Fisch und Meeresfrüchte, Hähnchenbrust, aber auch Kartoffeln. Auch Steaks lassen sich gut in einer beschichteten Pfanne anbraten. Die sogenannte Maillard-Reaktion sorgt ab ca. 150° Celsius für die braune Färbung des Fleischs und die leckere Kruste. (Quelle 7)

Insgesamt zeichnen sich beschichtete Pfannen dadurch aus, dass sie besonders fettarmes Braten ermöglichen. Die reibungsarmen Eigenschaften der Beschichtung ersetzen die Verwendung von viel Öl oder Bratfett. Das ermöglicht eine gesündere und bewusstere Ernährung. 

Was macht die SILBERTHAL Pfannen mit Antihaftbeschichtung besonders? 

In der SILBERTHAL Antihaftbeschichtung werden mehrere Eigenschaften von PTFE-basierten Beschichtungen miteinander kombiniert. So entstand eine zu 100 % gesundheitlich unbedenkliche Antihaftbeschichtung, gänzlich ohne PFOA, Blei, Cadmium oder anderen schädlichen Inhaltsstoffen. Was es damit auf sich hat, kannst du hier nachlesen. 

Unsere Beschichtung auf Teflon-Basis ist in mehreren Schichten aufgetragen, was sie besonders kratzfest und langlebig macht. Die vier Schichten haben unterschiedliche Eigenschaften und jeweils eigene Vorteile: 

  • Der lebensmittelechte Edelstahl der Pfanne dient als stabile Basis und stellt sicher, dass auch bei einer beschädigten Beschichtung keine bedenklichen Stoffe freigesetzt werden 
  • Langlebiger und fester Halt der Beschichtung dank einer mit der Basis verbindenden Grundschicht 
  • Weniger Abrieb und Kratzer durch eine verstärkte Mittelschicht 
  • Kein Anhaften dank einer speziellen Deckschicht 

So entstand eine besonders langlebige Beschichtung in einer stoßsicheren Pfanne, die einfach zu reinigen ist und dir eine lange Zeit treue Dienste leisten wird. Die Beschichtung ist in allen beschichteten Bratpfannen dieselbe. Und falls die Antihaftversiegelung doch einmal ihre besten Zeiten hinter sich haben sollte, bieten wir dir neben einer 2-jährigen Garantie einen exklusiven Wiederbeschichtungsservice, der sie wieder in neuem Glanz erstrahlen lässt. 

Quellen 

1: https://www.wissenschaft-im-dialog.de/projekte/wieso/artikel/beitrag/wenn-etwas-an-teflon-nicht-haftet-warum-haftet-es-dann-an-der-unbeschichteten-pfanne/  

2: https://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_geschirr_mit_antihaftbeschichtung_aus_ptfe_fuer_das_braten__kochen_und_backen-7012.html  

3: https://www.fbdi.de/presse-reader/europaweites-verbot-fuer-pfoa-seit-4-juli-2020.html  

4: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/aluminium-7609   

5: https://www.lebensmittel-forum.de/faq/forum-lebensmittel-und-ernaehrung/beschichtete-pfannen-53921  

6: https://www.pro-kunststoff.de/fachwissen/recycling-von-fluorpolymeren.html  

7: https://www.lci-koeln.de/deutsch/veroeffentlichungen/lci-focus/maillard-reaktion

Philipp Landsgesell

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